Mit ‘Blood Angels’ getaggte Beiträge


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Kapitel 2

Ich erinnere mich an Vieles nur noch schemenhaft, doch an Einiges noch ganz genau.
Es regnete seit Tagen schwarze Tropfen vom Himmel, der sich komplett verdunkelte. Dieses Dunkel wurde immer öfter von Blitzen durchzuckt. Es war ein wunderbares Farbenspiel und lies mich lange nicht los. Ich beobachtete diese Blitze stundenlang, bis der geschwärzte Himmel immer wieder aufgerissen wurde und kurz sein wunderbares Blau zeigte. Dann begann das unaufhörliche Donnern und Zucken der Erde. Man hörte unablässig Einschläge und die Erde zitterte unter ihnen. Es waren keine Explosionen zu hören, nur diese Einschläge, immer wieder. Ich wagte mich hervor um zu sehen was DAS verursachte. Kapseln, tausende Kapseln die vom Himmel fielen, in Feuer getaucht, das Schwarz des Himmels aufreißend und am Boden tiefe Krater hinterlassend. Diese Kapseln fielen tagelang vom Himmel und spuckten unablässig gerüstete Krieger aus. Dann begann der Krieg. Die gerüsteten Krieger kämpften gegeneinander. Ich, meine Freunde und deren Familien, zogen sich in eine Höhle zurück um uns zu verstecken, dem Tod zu entmkommen.
Nach, ich weiß nicht mehr genau wie lange es dauerte, vielleicht zwei Wochen, also nach zwei Wochen Kampflärm, unaufhörlichem Beben, fing die Erde an unter uns aufzubrechen und ein grüner Schein trat aus den Ritzen hervor. Wir, schon verschreckt genug, wollten garnicht wissen was dies für ein Teufelswerk ist und woher es kommt. Wir wollten nur Schutz suchen und gingen tiefer in die Höhle, doch der Schein kam aus jeder Ritze und wurde immer stärker, pulsierte, wurde heller. Also machten wir uns auf, einen Weg aus der Höhle zu finden und diesem Teufelswerk zu entkommen.
Doch draußen angekommen, bot sich uns ein schauerlicher Anblick. Überall tat sich der Boden auf und lies den grünen Schein frei. Wie grün leuchtende Adern zogen sich die Risse soweit man blicken konnte, kämpften sich durch Berge an Leichen und tauchten unsere zerstörte Welt in eine giftig grün leuchtende Landschaft, die auf ihre Weise etwas wunderbares an sich hatte, der Anblick war hypnotisierend.
Zwischen den Leichen fuhren riesiege Fahrzeuge die sie einsammelten und am Horizont sah man grünes und rotes Gewitter. Zwischendrin Explosionen die die Erde wieder beben liesen.
Irgendwo vor uns tat sich die Erde auf und tausende silbrig-rostig schimmernde Skelette wuselten wie Ameisen hervor. Alle in den unheimlichen grünen Schein gehüllt. Die Leichensammler stellten ihre Arbeit ein und versuchten den Skeletten zu entkommen, doch nach ein paar grünen Blitzen aus dem Zentrum der wuselnden Skeletten waren sie verschwunden.
Grelle orange-rote Strahlen fielen vom Himmel, der in ein dunkles Grau gehüllt zu sein schien, trafen auf die Austrittsstelle der silbrig-rostigen Skelette, wurden immer dichter und dicker, vereinten sich fast und wechselten die Farbe in ein gleißendes weiß und dann in viele kleine Explosionen, die die Skelette durch die Gegend wirbelten. Nach zehn Minuten war das Spektakel vorbei und ein riesiger Krater, wo nichts als verbrannte Erde zurückblieb, tat sich vor uns auf. Plötzlich schien der grüne Schein zu explodieren und spie 10000te Skelette in den Krater aus, Teile dieser, die von der Explosion um uns lagen, begannen sich zu bewegen. Ohnmächtig sahen wir dem Treiben zu, schlossen mit unserem Leben ab, als es wieder einmal schwarz zu regnen begann. Tosender Lärm lies mich aufblicken. Eine riesige Flugmaschine schwebte über uns hinweg, ich lies meinen Blick schweifen und entdeckte noch mehr. Sie schienen sich auf den Krater zuzubewegen, über ihm verließen die Flugmaschinen hunderte von rot-schwarzen Punkten mit kleinen Feuerschweifen. Beim näheren Betrachten erkannte ich die gerüsteten Krieger, die über dem Krater in ihren Tod zu springen schienen, doch sie starben nicht, stürzten sich in den Kampf mit den Skeletten.
Die Flugmaschine die über uns hinweg geflogen war, landete nicht weit von uns. Wir wollten fliehen. Doch wohin? Also warteten wir.

Eine Hand voll riesiger Krieger in roten Rüstungen mit einem schwarzen Adler auf der Brust flankierten einen majestätisch wirkenden ihrer Art. Seine Rüstung war genauso rot wie die anderen jedoch mit elegant geschwungenen Verzierungen in Gold, auch der Adler auf der Brust war golden und er trug einen langen Umhang der aus Samt zu sein schien. Sein Gesicht, war nicht wie das der Anderen mit einem Helm bedeckt, es war zerfurcht und mit Narben übersäht. Jedoch blickte es freundlich und einnehmend. Die Anderen Krieger blieben stehen und diese majestätische Gestalt kam auf unser kleines Grüppchen zu. Jeder Widerstand, der in uns aufkeimte wurde durch die schiere Größe dieser Krieger sofort erstickt und als sinnlos verworfen. Nun stand er vor uns, eine Armlänge von mir entfernt und überragte den größten von uns um fast drei Köpfe. Dies war meine erste Begegnung mit den Adeptus Astartes und die erste Begegnung mit den Blood Angels, den Söhnen des Sanguinius.

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